Top-Story: Solactive Space Technology Index: Neue Dynamik im Space
Von: Christian Scheid
07.04.26 / Das Geschäft im Weltall gewinnt weiter an Fahrt. Wer sich in dem Bereich positionieren will, für den bleibt das Zertifikat auf den Solactive Space Technology Index von Vontobel ein Standardinvestment.
In der vergangenen Woche hob die NASA-Rakete SLS vom Kennedy Space Center in Florida ab und schickte vier Astronauten auf den ersten bemannten Mondflug seit mehr als 53 Jahren. Die Artemis-II-Mission bringt die Orion-Kapsel in rund zehn Tagen um den Mond und zurück zur Erde. Eine Landung ist noch nicht geplant, doch der Testflug ebnet den Weg für künftige Mondlandungen und eine dauerhafte Präsenz auf dem Erdtrabanten. NASA-Chef Jared Isaacman hatte erst kürzlich den Bau einer permanenten Mondbasis angekündigt. Der spektakuläre Start unterstreicht, welche Dynamik die Raumfahrt mittlerweile erreicht hat. Nicht nur staatliche Agenturen treiben die Entwicklung voran. Längst drängen auch private Unternehmen in den Markt und machen den Weltraum zu einem ernstzunehmenden Investmentthema.
Die Branche erlebt einen beispiellosen Wandel: Was einst ein von Regierungen dominiertes Forschungsfeld war, entwickelt sich zunehmend zu einem kommerziellen Wirtschaftssektor, in dem Unternehmen aus den Bereichen Satellitentechnik, Raketenstarts und Kommunikation rapide wachsen und neue Märkte erschließen. Technologische Fortschritte, sinkende Startkosten und die steigende Nachfrage nach kommerziellen Weltraumdienstleistungen machen den Bereich auch für Anleger zunehmend interessant.
Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2021 ein thematischer Index konzipiert, der die relevanten Unternehmen der Branche systematisch bündelt: der Solactive Space Technology. Das Auswahlbarometer bildet die Entwicklung von 20 börsennotierten Unternehmen ab, die im Bereich Weltraum- und Raumfahrttechnologien aktiv sind. Dazu zählen Firmen mit einem signifikanten Engagement in Satellitensystemen, Trägersystemen, Raumfahrtservices oder anderen Space-Tech-Geschäftsfeldern.
Zu den Indexmitgliedern, die besonders hervorstechen, zählt Rocket Lab. Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen mit neuseeländischen Wurzeln hat sich vom Anbieter für Starts kleiner Satelliten zu einem breiter aufgestellten Space-Tech-Anbieter entwickelt. Neben Startdienstleistungen mit der Electron-Rakete bietet es heute auch Satellitenkomponenten und Raumfahrtsysteme an und bedient kommerzielle wie institutionelle Kunden. Zentraler Wachstumstreiber ist die Entwicklung der wiederverwendbaren Neutron-Rakete, mit der Rocket Lab künftig größere Nutzlasten transportieren und neue Kundensegmente im staatlichen Bereich erschließen will.
Auch Thales aus Frankreich ist vertreten. Der Technologie- und Industriekonzern ist im Raumfahrtbereich vor allem für seine Satellitentechnik bekannt. Er profitiert von langfristigen staatlichen Aufträgen im Verteidigungs- und Sicherheitssektor sowie von der wachsenden Bedeutung satellitengestützter Kommunikation.
Die Zusammensetzung des Index wird regelmäßig überprüft und an aktuelle Markt- und Branchenentwicklungen angepasst, um Trends im Space-Technologie-Segment abzubilden. Die Indexberechnung erfolgt als „Net Total Return“. Kursveränderungen, Dividenden und sonstige Erträge der enthaltenen Aktien werden netto reinvestiert, wodurch die Gesamtentwicklung inklusive aller Erträge dargestellt wird. Investierbar ist der Solactive Space Technology Index mit einem von der Schweizer Bank Vontobel aufgelegten Zertifikat (ISIN DE000VQ7BWA1). Eine Währungssicherung besteht nicht. Die Managementgebühr beträgt 1,20 Prozent pro Jahr.
In der vergangenen Woche hob die NASA-Rakete SLS vom Kennedy Space Center in Florida ab und schickte vier Astronauten auf den ersten bemannten Mondflug seit mehr als 53 Jahren. Die Artemis-II-Mission bringt die Orion-Kapsel in rund zehn Tagen um den Mond und zurück zur Erde. Eine Landung ist noch nicht geplant, doch der Testflug ebnet den Weg für künftige Mondlandungen und eine dauerhafte Präsenz auf dem Erdtrabanten. NASA-Chef Jared Isaacman hatte erst kürzlich den Bau einer permanenten Mondbasis angekündigt. Der spektakuläre Start unterstreicht, welche Dynamik die Raumfahrt mittlerweile erreicht hat. Nicht nur staatliche Agenturen treiben die Entwicklung voran. Längst drängen auch private Unternehmen in den Markt und machen den Weltraum zu einem ernstzunehmenden Investmentthema.
Die Branche erlebt einen beispiellosen Wandel: Was einst ein von Regierungen dominiertes Forschungsfeld war, entwickelt sich zunehmend zu einem kommerziellen Wirtschaftssektor, in dem Unternehmen aus den Bereichen Satellitentechnik, Raketenstarts und Kommunikation rapide wachsen und neue Märkte erschließen. Technologische Fortschritte, sinkende Startkosten und die steigende Nachfrage nach kommerziellen Weltraumdienstleistungen machen den Bereich auch für Anleger zunehmend interessant.
Vor diesem Hintergrund wurde bereits 2021 ein thematischer Index konzipiert, der die relevanten Unternehmen der Branche systematisch bündelt: der Solactive Space Technology. Das Auswahlbarometer bildet die Entwicklung von 20 börsennotierten Unternehmen ab, die im Bereich Weltraum- und Raumfahrttechnologien aktiv sind. Dazu zählen Firmen mit einem signifikanten Engagement in Satellitensystemen, Trägersystemen, Raumfahrtservices oder anderen Space-Tech-Geschäftsfeldern.
Zu den Indexmitgliedern, die besonders hervorstechen, zählt Rocket Lab. Das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen mit neuseeländischen Wurzeln hat sich vom Anbieter für Starts kleiner Satelliten zu einem breiter aufgestellten Space-Tech-Anbieter entwickelt. Neben Startdienstleistungen mit der Electron-Rakete bietet es heute auch Satellitenkomponenten und Raumfahrtsysteme an und bedient kommerzielle wie institutionelle Kunden. Zentraler Wachstumstreiber ist die Entwicklung der wiederverwendbaren Neutron-Rakete, mit der Rocket Lab künftig größere Nutzlasten transportieren und neue Kundensegmente im staatlichen Bereich erschließen will.
Auch Thales aus Frankreich ist vertreten. Der Technologie- und Industriekonzern ist im Raumfahrtbereich vor allem für seine Satellitentechnik bekannt. Er profitiert von langfristigen staatlichen Aufträgen im Verteidigungs- und Sicherheitssektor sowie von der wachsenden Bedeutung satellitengestützter Kommunikation.
Die Zusammensetzung des Index wird regelmäßig überprüft und an aktuelle Markt- und Branchenentwicklungen angepasst, um Trends im Space-Technologie-Segment abzubilden. Die Indexberechnung erfolgt als „Net Total Return“. Kursveränderungen, Dividenden und sonstige Erträge der enthaltenen Aktien werden netto reinvestiert, wodurch die Gesamtentwicklung inklusive aller Erträge dargestellt wird. Investierbar ist der Solactive Space Technology Index mit einem von der Schweizer Bank Vontobel aufgelegten Zertifikat (ISIN DE000VQ7BWA1). Eine Währungssicherung besteht nicht. Die Managementgebühr beträgt 1,20 Prozent pro Jahr.
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